Es war ein ganz normaler Tag in New York. ||Kommissar Fuchs|| schlenderte ins „Ywet Building“, dem Direktionsgebäude seiner Arbeit, der Sicherheitsorganisation „Ywet“. Sein Kollege ||Inspektor Igel|| geht mit ihm in den Hauptsaal des Glasbaus, in dem schon der Chef von Ywet, Polizeipräsident ||Gabs||, ungeduldig wartet. ||Kommissar Fuchs|| und ||Inspektor Igel|| setzen sich und Gabs mit der Besprechung: „So, wir haben vor wenigen eine Nachricht erhalten. Ein Virus hat sich in vielen Computern eingeschlossen und klaut private Daten und lässt den PC danach unweigerlich abstürzen. Das merkwürdige dabei ist, dass nach dem Download des Musikprogammes „uMusicandSongs“ das Problem auftritt. Wir wissen allerdings wo der Sitz von „uMusicandSongs“ ist oder wer Urheber dieses Programms ist.“ „Aha, und wir sollen dies also untersuchen, richtig?!“, fragte Inspektor Igel. „Ja...“, führte Gabs fort, „...Aber es kommt noch schlimmer: Bei uns wurden wichtige Daten zu einigen Häftlingen gestohlen, nachdem sich der Professor „uMusicandSongs“ downgeloaded hat. Untersuchen Sie dies bitte!“
So gingen ||Kommissar Fuchs|| und ||Inspektor Igel|| in den vierzehnten Stock des Ywet Buildings. Sie suchten im Internet nach dem mysteriösen Programm „uMusicandSongs“. „Hmm, vielleicht können wir auf der Website von „uMusicandSongs“ nachgucken!“, schlug Inspektor Igel vor. So gaben sie auf den Computer „www.umusicandsongs.com“ ein. Und tatsächlich: sie fanden sie Seite. „So, aha... wir werden uns dieses Programm beim Test-PC downloaden!“
Am Test-PC, wo sie eine Menge falscher Daten speicherten, downloadeten sie wenig später das Programm. „Aha, nun können wir selbst Songs erstellen und uns welche anhören!“, sagte ||Kommissar Fuchs||. Doch als sie mit der Maus auf die Einverständniserklärung klickten, kam vom Anti-Viren-Programm die Nachricht „Virus gefunden“. Dann schalteten die beiden das Programm ab. Plötzlich verschwanden sämtliche Programme und Daten vom Desktop.
„Soso!“, rief der Kommissar, „Das ist jetzt ja wohl mehr als nur verdächtig!“ Aber nun stürzte der Computer unweigerlich ab. Und als die zwei ihn wieder anfahren wollten, waren alle Programme verschwunden. „Die falschen Daten landeten also alle bei den Servern von „uMusicandSongs“!“
Sofort kam ||Gabs|| runter und brachte jemanden mit: „Darf ich vorstellen? ||Catherine|| Arlington! Sie ist nun im Spezialbereich für Geheimagenten und Spionage angestellt! Habt Spaß mit dieser kessen Schreckschrau… äh… dieser wunderhübschen Dame!“
„Okay!“, sagte ||Kommissar Fuchs||, „Wir machen gerade einen Auftrag durch! Es geht um Internet. Wir müssen ermitteln, wer der Urheber des Programms „uMusicandSongs“ ist.“ „Ach, lasst mich mal da ran!!!“, schrie ||Catherine||, „Ich kenn mich im Internet aus als sich… als sich… als sich… ist jetzt auch egal! Zeigt mal her. Ah, dort eine Bewerbung zu einem neuen Administrator der Server in ihrer Stadt!“ ||Catherine|| klickte drauf und gab ihre Daten an. Nur wenige Sekunden später bekam sie eine E-Mail: „Sie werden wahrscheinlich in unser Entwicklerteam aufgenommen werden.“ Die Agentin sagte: „Seht ihr, so macht man das… Jungs! Ja… Ähm… Nun werde ich mir mal eine gute Kleidung besorgen, damit diese Futzis von diesem „uSongsandMusic“ oder wie das heißt keinen Verdacht schöpfen.“ Und dann nahm sie noch den automatischen Kamera-Recorder mit. Dieser war so klein, dass er in ihre Jackentasche, welche ein winziges Loch hatte, hineinpasste.
Natürlich benötigte sie zur Tarnung noch ein schickes Auto. Gabs borgte ihr sein Borsche 1.2 Alpha mit Cabrio-Dach. „Nun kann die Fahrt ja losgehen!“ Natürlich fuhr Catherine alleine, denn sonst könnten die Leute von „uMusicandSongs“ Verdacht schöpfen. Aber sie nahm zur Sicherheit ihr Handy mit, damit sie Kontakt mit dem Fuchs und dem Igel aufnehmen konnte, falls etwas passieren würde.
Nach ein etwa dreieinhalb Stunden Fahrt kam sie am „Sitz“ von „uMusicandSongs“ an. Er lag mitten in einem verdreckten und verlassenen Industriegebiet. ||Catherine|| schaltete erst mal ihre winzige Kamera an, ehe sie eine verschmutzte Klingel andrückte und ein schellendes Geräusch hörte. Da kam ein junger Mann mit Schürze an die Tür und öffnete sie: „Wer sind Sie denn?“ „Ich bin die Aushilfe, die diese Stelle hier erhalten hat!“, antwortete Catherine nervös. „Fein, dann komm rein Mädchen! Ich bin Professor Doctor Eryestone, Chef von „uMusicandSongs“ und habe eine Schwester, Jane. Sie ist dahinten. Sie wird dich zu deinem Arbeitsplatz führen!“
Jane Eryestone führte Catherine durch den Sitz von „uMusicandSongs“: „So, also hier sind die Hauptserver. Hier speichern wir geklaute Daten und verkaufen sie später für viel Geld. Dort hinten ist der neue Programmraum, dort arbeiten wir gerade am sozialen Netzwerk „FaceTube“, welches noch besser Daten klaut als „uMusicandSongs“ – das weiß nur keiner. Wir sind zwar kriminell, aber haben ein perfektes Versteck in einem verlassenen Industriegebiet gefunden. Das einzige was uns verraten könnte, ist das alte Glasdach dort, aber die Aufnahmen unserer Arbeiten von Boogle Maps sind so unscharf, dass sie keinen wirklich interessieren und wir ungestört arbeiten können.“ Die ganzen Beweise, welche die Minikamera aufnahm, waren sehr eindeutig. Doch plötzlich klingelte ||Catherine||s Handy während der Führung und sie sagte: „Ähm, Privatgespräch! Kann ich kurz vor die Tür, denn es geht sie nichts an!“ Sie rannte vor die Tür und redete mit Kommissar Fuchs: „Ja, was ist? Was? Ich solle bald zurückkommen? Ich habe die Daten im Kasten! Was haben Sie gesagt? Oh, ich muss noch 20 Minuten, dann fahre ich zurück! Okay, dann bis nachher!“ Sie ging wieder in das verlassene Industriegebäude. „Mit wem haben sie denn gerade telephoniert, Miss Arlington?“ ||Catherine|| hüstelte: „Ähh, nur mit meinem Ex-Freund!“
Nach dem Rest der Führung durfte ||Catherine|| wieder nach Hause fahren. „Also, Sie nehmen unser Angebot wohl an?“, fragte Doctor Eryestone. „Ich weiß noch nicht, ich glaube schon!“, antwortete ||Catherine||.
Nun fuhr sie los. Die Daten der Minikamera übertrug sie im Auto auf eine Kassette, womit nachher die Beweise abgespielt werden sollten. Die Führung hat etwa eine Stunde gedauert und nachdem sie wieder in New York angekommen ist, waren schon viereinhalb Stunden vergangen, seitdem sie an der Tür von „uMusicandSongs“ klingelte. Sie war nun schon fast im Ywet Building angelangt und musste nur noch bei einer Kreuzung abbiegen. Doch dann verlor sie plötzlich die Kontrolle über den Wagen. „Ah, Hilfe! Ich fahr’ gleich hier noch jemanden um“, und dann war sie plötzlich wieder auf ihrer Spur, „Puh, Glück gehabt! Ah, nein, nicht in den Bus! Ah...“, und dann raste sie plötzlich mitten in einen Bus herein.
Einen Tag später in einem New Yorker Krankenhaus. ||Kommissar Fuchs|| und ||Inspektor Igel|| besuchten ||Catherine||. Ein Arzt sagte: „So, sie hat den Unfall fast unbeschadet überlebt, ebenso der Busfahrer, aber leider nicht der Bus. Egal. Nun, sie kann sich aber nicht an ihren „Auftrag“, wie Sie mir am Telephon sagten, erinnern, da dieser im „vergessenen Bereich“ liegt. Und die Kassette ist auch dahin.“
Somit hatten ||Kommissar Fuchs|| und ||Inspektor Igel|| wieder keine Beweise. Da die beiden aber noch die E-Mail auf dem Test-PC hatten, guckten sie sich diese an. Dann kam plötzlich eine Meldung von Polizeipräsident ||Gabs||: „Am deformierten Auto wurde ein Schraubenzieher von „uMusicandSongs“ gefunden!“
Sie fanden in der Mail die Adresse von „uMusicandSongs“. „Na bitte, also können wir doch diese Hacker finden!“ Sie begaben sich am Abend auf den Weg zur verlassenen Lagerhalle. Sie nutzten den Hintereingang, damit die beiden Bösewichte dies nicht mitkriegen. Sie gelangten in eine große Lagerhalle. „Wow, guck’ dir mal dieses große wackelige Regal an. Wenn das Holzstück es nicht halten würde!“ Da entdeckten die zwei einen angeschalteten PC. Sie fanden sofort die Softwares zum Erstellen von Hackerprogrammen und eine Kiste voller Bücher wie „Programmieren leicht gemacht“ und „Wie hacke ich richtig“. „Na bitte, und da sind ja auch die Daten unserer Häftlinge!“, bemerkte Inspektor Igel richtig.
Doch plötzlich hörten die beiden zwei dunkle Stimmen: „Na, na, na! Ihr bleibt da mal weg, die Knarre hier ist geladen!“ Es waren Prof. Dr. Eryestone und seine Schwester Jane Eryestone. Sofort erhoben die Ywet-Angestellten ihre Hände und stellten sind in eine Ecke des Raumes.
„Wollt Ihr vor eurem letzten Stündlein noch unseren Plan hören? Ja. Auf Eure Meinung hört eh keiner! Nun ja, wir haben hier eine Software erstellt, die Daten von irgendwelchen Hirnis klaut. Die verkaufen wir dann für ein bisschen Pinke, Pinke! Und dann sind wir reich. Mit weiteren selbsterstellten Programmen filtern wir aus Medien und Websites Kritiken von unserem „uMusicandSongs“ aus und machen gute draus. Jeder Depp gibt uns so 10 $ und wir werden reich. Und mächtig! Denn mit weiteren Programmen werden wir demnächst ein paar Milliarden $ von einigen Banken und Ländern abbuchen. Und Eure Kollegin hatte so billige Tricks! Aha, stopp!!! Ihr wolltet das Holzstück mit Eurem Fuß rausschießen damit wir unter dem Regal ohnmächtig werden, richtig? Pech!!! Gleich schießen wir... eh! Oh, da ist ein Flugzeug über uns, und kleiner Punkt, das macht aber nichts!“
||Kommissar Fuchs|| und ||Inspektor Igel|| hofften doch auf ein gutes Ende. Gleich würden die Geschwister schießen. Der Countdown lief: „So, drei, zwei, eins, ein halb, ein viertel, nu... Was ist das???“
Jane schoss aber verfehlte knapp den Kopf von Kommissar Fuchs und traf eine Glühbirne. Auf einmal brach das Glasdach der Lagerhalle zusammen. Etwas landete auf den beiden Bösewichten. „Puh, ob das ein Meteorit ist?“, fragten sich die zwei. Doch da stieg eine Gestalt heraus. „...||Catherine||? Du??? Wie schaffen Sie... äh... wie schaffst Du so etwas?“, fragte ||Inspektor Igel||. „Ganz einfach!“, erklärte sie, „Ich habe mir den Kopf gestoßen und konnte mich wieder an alles erinnern! Ich wusste auch, dass ihr in Schwierigkeiten wart, da mich Herr ||Gabs|| deswegen angerufen hat. So hat mich ein Kollege das Überschallflugzeug fliegen lassen und ich habe meinen Fallschirm vergessen und bin dann zufällig auf den Früchtchen gelandet. Übrigens kommt gleich der Rest der Polente und sperrt die ein! Achja, ich bin noch LANGE nicht so fett wie ein Meteorit“, erwiderte ||Catherine||.
Sie ging zu den zwei geretteten Agenten. Doch da erwachten die zwei Bösen wieder: „Glaubt ja nicht, dass Ihr... Nein!“ Kommissar Fuchs kickte das Holzstück aus dem Regal und es landete auf den beiden. „Gratuliere, den Fall haben Sie drei hervorragend gelöst!“, sagte ||Gabs||, der gerade die Lagerhalle betrat. Die drei hatten die Welt vor zwei verrückten Hackern bewahrt. Zum Glück schafften sie es, die Bösewichte hinter Gittern zu bringen. Doch bald kam eine neue gefährliche Bedrohung auf...